Im Landkreis Verden & Umzu

Der Landkreis Verden ist mit dem Fördergebiet "Völkersen" (Gemeinde Langwedel) eines der größten Fördergebiete für Erdgas in Deutschland. Und "links der Weser" im Bereich Intschede bis Werder soll nun wohl ein weiteres Gebiet in der Größenordnung von Völkersen entstehen. Aber auch der Landkreis Rotenburg ist stark geprägt von der Erdgasförderung. Ob Förderstellen, Aufbereitungsanlagen bis hin zur Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser: Hier ein Überblick über die Situation bei uns direkt vor der Haustür, unter unseren Häusern und in unseren Trinkwassergebieten.

Felder zur Erlaubnis zur Aufsuchung

17.11.2013

Neben den bereits bekannten Fördergebieten mit Bohrtürmen, Leckagen und Co. gibt es Bereich in unserer Region, die weiterhin im Zielfokus der Erdgasindustrie liegen. Hierfür werden vom LBEG sog. Erlaubnisse zur Aufsuchung vergeben. Dies sind quasi Claims, in den die Erdgasunternehmen welche die Erlaubnis bekommen haben, das Recht zur alleinigen Aufsuchungs- und Erkundungsbohrungen durchführen haben. Und im Fall der Fündigkeit dann in die Produktion gehen. Hier die Situation in unserer Region.

Gasland Landkreis Rotenburg/Wümme

Auch der benachbarte Landkreis Rotenburg/Wümme ist extrem von der Gasförderung betroffen. Hier bohren, fördern, fracken und verpressen Exxon Mobil und die RWE Dea seit Jahrzehnten. Dies auch direkt über dem wichtigen Trinkwassergebiet der Rotenburger Rinne incl. Grundwasser/Bodenverseuchungen direkt über dieser wichtigen Trinkwasserquelle für über 80.000 Menschen. Für eine größere Ansicht: Landkarte Erdgasförderung Landkreis Rotenburg/Wümme

Gasförderung und Verpressung in Wasserschutzgebieten

Hier eine Übersicht der Bohrstellen und Versenkbohrungen in denen giftiges Lagerstättenwasser verpresst wird in Norddeutschlands Trinkwassergebieten.

Erdgasfeld Völkersen

Eine Übersichtskarte mit allen Bohrstellen, Versenkbohrstellen, Lagerstättenleitungen im Fördergebiet Völkersen. Betrieben von der RWE DEA welche auch bei uns in Intschede nun durchstarten will.